Anfänger sollten erst im Offroadpark üben

Wer mit dem Auto ins Gelände will, sollte sich zunächst einmal überlegen, was da auf ihn oder sie zukommt. Es empfiehlt sich gerade für Anfänger, zunächst ein paar Proberunden zu machen. Gerade wer mit seinem eigenen Fahrzeug in einen Offroadpark fahren möchte, sollte sich über die Gefahren bewusst sein. Denn es kann es vorkommen, dass man an einem Hügel scheitert und am Ende das Auto nur noch Schrott ist.

Die meisten Offroadparks bieten deshalb Kurse für Anfänger an, bei denen man sowohl die Strecke kennenlernt als auch erklärt bekommt, woran es beim Offroad ankommt. Einer der wichtigsten Ratschläge bei Offroadfahren ist, sich nicht zu überschätzen. Man sollte mit leichten Steigungen anfangen und bei der Geschwindigkeit auf schlammigen Wegen Acht geben. Auf der anderen Seite darf man aber nicht zu langsam sein, weil man sonst steckenbleibt oder an einem Hügel komplett scheitert.

Besser Lehrer und Auto für die ersten Stunden mieten

Am besten ist es, wenn man in den ersten Stunden einen Lehrer bei sich hat. In den meisten Parks kann man Autos ausleihen, die extra für dieses Gelände gedacht sind. In einem alten Jeep fährt es sich in solchem Gelände etwas einfacher als wenn man seinen eigenen schweren SUV mitbringt. Man sollte zumindest einige Runden gedreht und ein Gefühl für das Gelände bekommen haben.

Eine große Herausforderung für viele Anfänger ist außerdem, mit dem Vierradantrieb umzugehen. Am besten ist es, ihn von vornherein einzuschalten. Allerdings macht hier die Übung den Meister, und es empfiehlt sich zunächst auf geraden relativ trockenen Streckenabschnitten zu üben. Dazu gehören auch Bremsmanöver. Erst wenn man ein paar Runden hinter sich gebracht und ein Gefühl für das Auto und die Strecke bekommen hat, kann man sich an etwas schwierigere Streckenabschnitte heranwagen. Anfänger sollten darauf verzichten, Familienmitglieder im Auto mitzunehmen. Eine Ausnahme sind Streckenabschnitte, die einfach und für Anfänger und Familien freigegeben sind.